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Vincent (29 Jahre)

liebt den Fakt, dass Berlin sehr weitläufig ist.

Wo arbeiten Sie?

Ich arbeite bei der Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH als Mechatronikingenieur in der Abteilung „Assembly, Integration & Testing“.

Unser Unternehmen konzentriert sich hauptsächlich auf Lage- und Kontrollsysteme. Diese ermöglichen es dem Satelliten, sich im Weltraum zu orientieren. Wir managen die gesamte Kette vom Design über die Fertigung, Zusammenbau, die Prüfung bis hin zur Auslieferung an die Kund:innen.

Meine Abteilung ist für den Zusammenbau der verschiedenen mechanischen Teile und der Elektronik verantwortlich, was ebenfalls Teil der Integration ist. Wir führen Verifizierungstests für all unsere Produkte durch, um sicherzustellen, dass sie den Anforderungen unserer Kund:innen und den Raumfahrt-Anforderungen entsprechen.

Als Mechatronikingenieur habe ich mich anfangs hauptsächlich darauf konzentriert, das Team bei der Prüfung unserer Produkte zu unterstützen. Jetzt, da ich besser verstehe, was wir tun, wurde ich gebeten, bei der Entwicklung der Produktions- und der Prüflinie zu helfen. Ich arbeite also hauptsächlich an der Softwareentwicklung, um unsere Produktionskapazität zu verbessern.

Warum haben Sie sich für Berlin entschieden?

Um ehrlich zu sein, habe ich mich nicht bewusst für Berlin entschieden, sondern für einen Job. Ich kam vor einigen Jahren für ein Praktikum hierher und dachte, ich bleibe nur für die Zeit des Praktikums, aber dann bin ich länger geblieben.

Was lieben Sie an Berlin?

Ich liebe die Tatsache, dass die Stadt sehr weitläufig ist. Berlin ist überhaupt nicht eng, und ich mag es, meinen eigenen Raum zu haben. In einer so großen Stadt zu leben, war für mich anfangs eine Herausforderung, aber als ich all die Grünflächen und Parks entdeckte, hat mich Berlin überzeugt.

Wer oder was hat Ihnen die erste Zeit in Berlin erleichtert?

Als ich nach Berlin kam, startete ich meine Karriere in der Start-up-Szene und lernte so viele neue Leute kennen, die sehr international und in meinem Alter waren. Das war wirklich spannend und ich habe sehr schnell viele neue Freund:innen gefunden. Dank dieser ersten Erfahrung habe ich auch angefangen, bei der Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH zu arbeiten.

Wenn Sie einer Person, die neu in Berlin ist, einen Tipp geben könnten, welcher wäre dies?

Als ich nach Berlin kam, habe ich eigentlich überhaupt kein Deutsch gesprochen. Ich hatte jedoch unterwegs ein wenig Deutsch gelernt, und ich kann Ihnen empfehlen, die Sprache zu lernen! Es ist immer gut, ein wenig von der Sprache des Landes zu lernen, in dem man lebt.

Und ich habe noch einen persönlichen Tipp: Es gibt einen Ort in Berlin, den ich entdeckt habe, der sehr schön ist: die Arminius Markthalle. Dort gibt es eine Bar namens Tastavin. Sie haben eine sehr gute Auswahl an französischen Weinen und servieren auch Käseplatten und Fleisch. Das ist sehr lecker. Ich empfehle, die Bar mal auszuprobieren.

Danke, Vincent.
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Nico aus der Prignitz

Nico ist aus der Prignitz nach Berlin gezogen und arbeitet heute erfolgreich als IT-Sicherheitsberater. Er schätzt die Möglichkeiten Berlins.