Tom Frédière | Frankreich
Neu in Berlin: Toms Erfahrungen, Herausforderungen und Tipps für Expats.

1. Wo arbeitest du?
Ich arbeite für die deutsche Tochtergesellschaft von JCDecaux namens Wall GmbH mit Sitz in Reinickendorf, Berlin. Ich bin Teil der technischen Abteilung und arbeite im Bereich Service, der für die Reparatur, Reinigung, Wartung und Installation von städtischen Möbeln wie Bushaltestellen, City Light Boards und City Light Postern in ganz Berlin und in ca. 20 Partnerstädten in Deutschland verantwortlich sind. Derzeit bin ich Projektleiter und koordiniere technische Projekte in Berlin und landesweit.
2. Warum hast du dich für Berlin entschieden?
Ich wurde in Frankreich geboren und habe dort gearbeitet, bevor ich nach Deutschland gezogen bin. Zuerst kam ich über das französische VIE-Programm (Volontariat International en Entreprise) nach Hamburg, danach zog ich nach Berlin. Ich habe Berlin gewählt, weil es eine unglaublich dynamische Hauptstadt und das zentrale Zentrum des Unternehmens ist, so erhalte ich einen strategischen Überblick über die Abläufe in ganz Deutschland.
3. Was liebst du an Berlin?
Was ich an Berlin am meisten liebe, ist die Energie, die Kultur und die reiche Geschichte Berlins. Ich schätze auch, wie einfach es ist, sich in der Stadt zu bewegen – dank des umfangreichen öffentlichen Nahverkehrsnetzes. Letztendlich ist es die perfekte Mischung aus einem schnelllebigen urbanen Lebensstil und vielen Grünflächen, die anderswo kaum zu finden sind.
4. Welche Herausforderungen musstest du überwinden und wie hast du das geschafft?
Die größte Herausforderung war die Sprache. Hier zu arbeiten bedeutet, auf Deutsch zu arbeiten, daher war es wichtig, die Sprache zu lernen, um klar kommunizieren und professionell arbeiten zu können. Ich konnte auf meine Deutschkenntnisse aufbauen, die ich bereits während meines Studiums in Deutschland gelernt hatte. Obwohl die Sprache eine große Herausforderung war, erkannte ich, dass meine Mehrsprachigkeit auch eine große Chance für mich ist. Wall hat diesen Wert erkannt und gefördert, zum Beispiel durch Sprachcoaching. Heute ist das mein großer Pluspunkt. Als Projektleiter koordiniere ich nun mehrere internationale Projekte und übernehme die Kommunikation zwischen der französischen Gruppe und Wall in Deutschland.
5. Wer oder was hat dir geholfen, dich in Berlin einzuleben?
Ich kam über das französische VIE-Programm (Volontariat International en Entreprise) nach Berlin. Dieses Programm ermöglicht es jungen Fachkräften im Ausland für ein französisches Unternehmen mit internationaler Tochtergesellschaft zu arbeiten. Das machte den gesamten Umzugsprozess viel einfacher und ich bekam Unterstützung bei der Eingewöhnung.
6. Welchen Tipp würdest du jemandem geben, der neu in Berlin ist?
Vernetze Dich mit anderen, die neu in Berlin sind und nimm an Veranstaltungen teil, bei denen du Leute kennenlernen kannst. Berlin veranstaltet viele internationale Events und bietet Gemeinschaften und Möglichkeiten, sich in Netzwerken zu engagieren. Das macht den Übergang privat und beruflich einfacher.