Suche

Rezija Diduhs (45 Jahre)

liebt, dass in Berlin immer Action ist.

Wo arbeiten Sie?

Ich arbeite bei der aventa Personalmanagement GmbH und bin derzeit als Vermieterin bei der berlinovo GmbH eingesetzt. aventa ist ein Personaldienstleister, der Personal an diverse Auftraggeber*innen vermittelt. So bin ich auch zu meinem Job gekommen. Ich arbeite derzeit in der Apartmentvermietung. Meine Aufgabe ist es, möblierte Wohnungen zu vermieten. Dafür bearbeite ich Anfragen von potenziellen Mieter*innen und begleite den Prozess bis zum Abschluss eines Mietvertrages. 

Warum haben Sie sich für Berlin entschieden?

Mein Mann ist damals im Jahr 2009 nach Berlin gekommen und hat hier gearbeitet. Ich war noch ein weiteres Jahr mit meinen Kindern in Lettland. 2010 hatte er alles soweit organisiert, dass wir nachkommen konnten. Das war mein Start in Berlin.

Was lieben Sie an Berlin?

Die Berliner sind sehr stolz, Berliner zu sein. Dieses tiefe Gefühl verbindet mich mit dem Gefühl meiner Heimat. Da, wo ich herkomme, ist man auch sehr stolz auf den eigenen Heimatort. Somit hat sich Berlin vom ersten Moment an nach “Zuhause“ angefühlt. Zudem liebe ich es, dass hier immer Action ist. Ich bin ein typisches Stadtmädchen.

Wer hat Ihnen die erste Zeit in Berlin erleichtert?

Eine bekannte türkische Familie hat damals eine Wohnung für uns angemietet. Das werde ich nie vergessen. Das war wirklich eine große Unterstützung. Ich bin bis heute sehr dankbar dafür. Dass Menschen solch ein Risiko für andere eingehen, ist außergewöhnlich.

Wenn Sie einem Neuberliner einen Tipp geben könnten, welcher wäre diese?

Lernen Sie die Sprache, bevor Sie hierher kommen! Ich bin damals nach Berlin gekommen, ohne die Sprache zu können. Wenn ich könnte, würde ich die Zeit zurückdrehen und hätte bereits in Lettland Deutsch gelernt. Die Sprache im Vorhinein zu können, ist definitiv ein guter Tipp.

Das könnte Sie auch interessieren

Nico aus der Prignitz

Nico ist aus der Prignitz nach Berlin gezogen und arbeitet heute erfolgreich als IT-Sicherheitsberater. Er schätzt die Möglichkeiten Berlins.